Welche nichtchirurgischen Behandlungen können Fehlsichtigkeiten korrigieren?

Konservative Therapien bezeichnet man Behandlungen, die keine chirurgischen Eingriffe notwendig machen. Dazu zählen zum einen Korrekturen von Fehlsichtigkeiten mit Brillen und Kontaktlinsen. Zum anderen sind es medikamentöse Therapien bei Augenerkrankungen wie Tropfen- oder Gelbehandlungen, Augensalben oder Spritzeninjektionen. Manchmal werden Wirkstoffe auch in Tablettenform eingesetzt, beispielsweise eine Kortisontherapie. Die häufigste medikamentöse Behandlung erfolgt durch Augentropfen oder -gele, die Sie als Patient oft selbst durchführen

Natürliches Aussehen mit Kontaktlinsen

Wenn Sie sich eine uneingeschränkte und klare Sicht und ein natürliches Aussehen ohne Brille wünschen, können Kontaktlinsen die Lösung sein. Optimal angepasste Kontaktlinsen verhelfen zu ausgezeichnetem Sehen, bieten Bewegungsfreiheit für einen aktiven Lebensstil und führen somit zu mehr Lebensqualität.

Ihre Augen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir ermitteln alle notwendigen Werte, wählen gemeinsam mit Ihnen den optimalen Kontaktlinsen-Typ aus und zeigen Ihnen die einfache und bequeme Handhabung.

Wir bieten Ihnen neben Kontaktlinsen und Pflegemitteln einen ganz persönlichen Service – von der individuellen Beratung über die genaue Anpassung bis hin zur regelmäßigen Nachbetreuung.

Wofür sind Kontaktlinsen geeignet?

Für nahezu jedes Sehproblem, jedes Auge und jedes Bedürfnis gibt es die passende Kontaktlinse. Selbst komplizierte Formen von Fehlsichtigkeit können so korrigiert werden. Die innovativen Materialien und die hochentwickelte Funktion der heutigen Linsen sind so optimiert, dass sie höchste Spontanverträglichkeit und ganztägigen Tragekomfort bieten.

Wir sind mit den modernsten Messgeräten ausgerüstet, arbeiten mit den besten Kontaktlinsenherstellern zusammen und bilden uns mehrmals im Jahr fort um unseren Patienten das Optimum an gutem und gesundem Sehen zu ermöglichen.

Was ist der richtige Linsentyp?

Wir haben für jeden die passende Kontaktlinse. Egal ob Sie regelmäßig oder nur gelegentlich auf Ihre Brille verzichten möchten:

Unsere Anpasser sind spezialisiert auf die Kontaktlinsenversorgung u.a.

  • von Kindern
  • mit Mehrstärkenlinsen ab 40+
  • bei Keratokonus und nach Hornhauttransplantation
  • zur Myopie-Prävention

Formstabile Kontaktlinsen (auch harte Kontaktlinsen) bestehen aus sauerstoffdurchlässigen Kunststoffen. Sie sind kleiner als weiche Linsen und gewährleistet auch bei langem Tragen ein gutes „Augenklima“ und eine hohe Langzeitverträglichkeit. Manche Sehfehler können nur mit formstabilen Kontaktlinsen korrigiert werden, insbesondere Keratokonus oder eine starke Hornhautverkrümmung, etwa nach einer Hornhauttransplantation.

Weiche, flexible Kontaktlinsen passen sich der Form der Hornhaut an. Das Resultat ist eine sehr gute Spontanverträglichkeit, sowie ein angenehmes Tragegefühl. Durch die große und gleichmäßige Auflage haben weiche Kontaktlinsen einen stabilen Sitz, die Linsen können kaum verrutschen.

Wie wird die Kontaktlinse angepasst?

Kein Auge gleicht dem anderen. Bei einem Beratungstermin analysieren wir mit Ihnen zusammen Ihre Sehgewohnheiten. Dazu gehen wir näher auf Ihre Ansprüche und Ihre Gewohnheiten ein. Je nach Verwendungswunsch kann das optimale Material und der richtige Kontaktlinsentyp ausgewählt bzw. angepasst werden. Ihre Sehleistung wird mittels präziser Sehstärkenbestimmung geprüft. Durch sorgfältige Kontrolle des vorderen äußeren Augenabschnitts mit dem Spaltlampenmikroskop, lässt sich bereits die erste Auswahl der passenden Kontaktlinse eingrenzen.

Die Messung mit unserer Scheimpflugkamera liefert optimale Messergebnisse Ihres vorderen Augenabschnittes, wie z. B. der Hornhaut. Die Hornhaut-Endothelzellmessung gibt Aufschluss über die Dichte der Zellen, die für die Hornhauttransparenz zuständig sind. Diese Messung wird langjährigen Linsenträgern besonders empfohlen.

Wie wende ich die Augentropfen oder das Augengel richtig an?

Waschen Sie Ihre Hände und neigen Sie Ihren Kopf nach hinten. Ziehen Sie das Unterlid des Auges nach unten. Halten Sie das Medikament senkrecht über das Auge, ohne das Auge zu berühren und tropfen Sie in den heruntergezogenen Bindehautsack. Schließen Sie nun das Auge und bewegen es hin und her.

Hinweis:

  • Die Spitze des Tropffläschchens oder der Augengel-Tube darf nicht in Berührung mit den Wimpern oder den Fingern gebracht werden.
  • Wenn Sie mehr als eine Sorte Tropfen verwenden, warten Sie etwa fünf Minuten zwischen den verschiedenen Tropfanwendungen.
  • Am operierten Auge sollten Sie nur die Tropfen anwenden, die neu verschrieben worden sind. Im Zweifelsfall fragen Sie uns.
  • Am nicht operierten Auge können alle normalerweise genommenen Tropfen und Salben weiter wie bisher genommen werden.